Künstler

T&T Wollner

Tabea Wollner, Chansonsängerin hat nach ihrer Ausbildung zum C-Kantor Gesang studiert und 1997 mit dem Solo-Examen beendet. Zwischen 1994 und 1998 war sie musikalische Leiterin an den «Freien Kammerspielen» Magdeburg.

Tobias Wollner, Pianist hat nach seiner Ausbildung zum C-Kantor ein Klavierstudium aufgenommen und 1997 mit dem Examen beendet; 2001 Abschluss seines Gesangsstudiums. Als Pianist war er zwischen 1996 und 1998 bei der «Magdeburger Zwickmühle» engagiert. Er unterrichtet seit 1996 am Magdeburger Konservatorium das Fach Klavier.
Regie und Ideen für ihre Programme nehmen die beiden in die eigenen Hände. So haben die Geschwister ihre «Wollner-Handschrift» entwickelt, die «brillant zitiert und persifliert». Sie wurden ausgezeichnet bei Jugend kulturell, Landessieger Sachsen Anhalt 1996 k Jugend kulturell Endausscheidung in Kiel, 2. Platz 1997 k NDR Förderpreis, Hamburg 1997 k Kultur­förderpreis der Stadt Halle 2002 k Cabinetpreis Sparte Musik 2002 k ORIGINAL Kleinkunstpreis 2003. T & T Wollner gehören seit 1995 zur Spitzenklasse des deutschen Chansons.

Programme: Brecht und die Knef. Die einen verehren Brecht, die anderen lieben die Knef, eine Verbindung zwischen ihnen scheint nicht vorhanden. Doch da ist etwas: Wie Brecht war auch die Knef Autorin. Das Resultat könnte unterschiedlicher nicht sein.Gerade dieser Gegensatz ist der Reiz. Eine Marlene D. Biografie. Ihre Liebe zu Berlin, Männern und Frauen; ihre Putz- und Kochleidenschaft; Marlene als Mutter und Großmutter; Soldat und Kämpferin voller Menschlichkeit; die Dietrich als Diva und Zerbrechliche. In T & T Wollner-Manier wird ein authentisches Bild der Marlene D. gezeichnet: sperrig, nicht glatt oder gar nach Gefälligkeit heischend, zerrissen, bewegend und berührend.
Eine schöne weiße Chrysantheme. Warum diese Herbstblüte, diese Friedhofsblume? Der Salonlöwe T. Wollner behauptet, selbst eine schöne weiße Chrysantheme zu sein und im Herbst des Lebens zu stehen. Warum aber mußte er so früh altern? Daran können nur die Frauen Schuld sein. So «Klara», die er in der Sahara loswerden will; «Dolly», die für ihre Hollywoodkarriere lieber Chaplin heiratet oder «Sonja», wegen ihr wird er nach Sibirien verbannt. Im zweiten Teil beweist Tabea Wollner als Diva das Gegenteil, denn «man muß bei Männern und Zigaretten die Sorten kennen, um ja nicht aus Liebe weinen zu müssen.» Große Mimik, tiefe Stimme und viel Humor erhalten die Spannung bis zum letzten Ton.

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